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Forschung

Die Grenzen zwischen Architektur, Gebäudetechnik, Produktdesign und Informationstechnologie sind fließend geworden und erfordern eine Modifikation der klassischen Gestaltungsphilosophie von Gebäuden. Wir begreifen die Form in ihrem Gestaltungsanspruch nicht als ein statisches Gebilde, sondern als dynamischen Organismus. Die Auseinandersetzung mit dieser modifizierten Auffassung der Form fällt in erster Linie in den Gegenstandsbereich der Architektur- und Designtheorie und wird seit einigen Jahren intensiv von DIAL erforscht.

Position

Architektur vereinigt in klassischer Weise Perspektiven aus Kunst und Wissenschaft, um ihrer gesellschaftlichen Verantwortung für die Gestaltung der Lebenswelt möglichst ganzheitlich gerecht zu werden. Diese beiden Perspektiven bilden in der Regel die Grundlage für ein erstes Prinzip (archê) der Gestaltung, unter dem alle Gewerke zu einer formalen und funktionalen Einheit im Rahmen einer Baumaßnahme realisiert werden.

Werden alle Gewerke zunehmend durch moderne Informationstechnologien dynamisch vernetzt, fällt auch die Vernetzung idealerweise unter ein erstes Prinzip der Gestaltung. Deshalb sind auch die technischen Gewerke aus der Perspektive von Kunst und Wissenschaft zu gestalten, um einer zeitgemäßen, anspruchsvollen und nachhaltigen Gestaltung der Lebenswelt gerecht zu werden.

Dazu ein einfaches Beispiel:

Die Form (z. B. ein Ton) aus der Perspektive von Kunst (Musik) und Wissenschaft (Elektrodynamik)