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Bessere 3D-Modelle für deine Lichtplanung: Das ändert sich mit DIALux evo 14.1

Ob du ein Büro einrichtest, Bäume in einer Außenanlage platzierst oder Fahrzeuge auf einem Parkplatz ergänzt: 3D-Objekte machen deine Lichtplanung lebendiger. Sie sorgen für eine realistische Darstellung und helfen dir, deine geplanten Räume und Außenbereiche anschaulich zu visualisieren.

Doch bei einem guten 3D-Modell kommt es nicht nur auf das Aussehen an. Auch die Geometrie spielt eine wichtige Rolle. Sie beeinflusst, wo Licht auf Oberflächen trifft, wie es abgeschirmt oder reflektiert wird und wie es sich in einer Szene ausbreitet.

Mit DIALux evo 14.1 haben wir den Import von 3D-Modellen angepasst. Die Änderung reduziert unnötige Geometrie, verbessert die Leistung und macht es einfacher, mögliche Fehler in deinen Modellen zu erkennen.

Hier erfährst du, was sich geändert hat und worauf du bei der Auswahl deiner 3D-Objekte achten solltest.

Was macht ein gutes 3D-Modell aus?

Ein 3D-Modell besteht in der Regel aus vielen kleinen Dreiecken. Jedes davon hat eine festgelegte Ausrichtung. Sie bestimmt, welche Seite als Außenseite gilt. Damit DIALux das Modell korrekt darstellen und bei der Lichtberechnung berücksichtigen kann, müssen diese Flächen richtig ausgerichtet sein.

Stell dir beispielsweise das Modell eines Autos in deiner Außenplanung vor. Zeigen die Flächen der Karosserie wie vorgesehen nach außen, erscheint sie geschlossen. Sind einzelne Dreiecke umgedreht, schaust du an diesen Stellen auf ihre Rückseite. Da DIALux diese Rückseiten ausblendet, ist die Karosserie dort durchsichtig.

Dieses Ausblenden ist in anderen Situationen hilfreich: Es ermöglicht dir etwa, von außen in einen Raum hineinzuschauen, ohne dass eine Wand die Sicht versperrt. Bei einem geschlossenen Objekt sollten die Flächen dagegen durchgehend nach außen zeigen.

Warum wir den 3D-Import angepasst haben

Bis einschließlich DIALux evo 14.0 wurde beim Import für jedes Dreieck ein Duplikat als Gegenstück mit korrekter Ausrichtung ergänzt. Dadurch waren die Flächen von beiden Seiten sichtbar, auch dann, wenn ihre Ausrichtung im ursprünglichen Modell nicht stimmte.

Diese automatische Ergänzung verdeckte zwar manche Unstimmigkeiten, verdoppelte aber auch die Anzahl der Dreiecke. Das machte die 3D-Szene komplexer und die Projektdateien größer. Zudem konnten die doppelten Flächen die Lichtberechnung beeinflussen, etwa indem sie Lichtstrahlen an Glasflächen teilweise blockierten, da es beim Berechnen wichtig ist, ob Lichtstrahlen Flächen vorderseitig oder rückseitig treffen. [MA2.1]Auch beim Platzieren von Leuchten und Möbeln konnten Schwierigkeiten entstehen.

Seit DIALux evo 14.1 verzichten wir deshalb auf die automatische Ergänzung zusätzlicher Dreiecke. So bleibt das Modell unverändert beim Import erhalten und wird nicht unnötig vergrößert.

Mögliche Fehler in 3D-Modellen leichter erkennen

Durch den unveränderten Import erkennst du nun leichter, wenn die Flächenausrichtung eines Modells nicht stimmt. Einzelne Bereiche können dann beispielsweise durchsichtig oder ungewöhnlich dunkel erscheinen.

Das ist ein hilfreicher Hinweis für deine Planung: Die Ausrichtung beeinflusst nicht nur die Darstellung, sondern auch die Lichtberechnung. Wird ein Objekt nicht als geschlossenes Volumen erkannt, kann Licht an Stellen eindringen, die eigentlich geschlossen sein sollten. Auch Reflexionen in seiner Umgebung können dadurch beeinflusst werden.

Ein Beispiel: Ein Möbelstück soll in deiner Planung Licht abschirmen. Damit das korrekt berücksichtigt wird, müssen seine Flächen die vorgesehene Form auch geometrisch richtig abbilden. Es lohnt sich deshalb, bei der Modellauswahl genauer hinzuschauen.

So wählst du geeignete 3D-Modelle aus

Verwende möglichst hochwertige 3D-Modelle aus zuverlässigen Quellen. Wenn ein Objekt nach dem Import lückenhaft erscheint, kannst du es durch ein geeignetes Modell ersetzen.

Möchtest du ein bestimmtes Objekt weiterverwenden, lässt sich seine Flächenausrichtung in vielen 3D-Modellierungsprogrammen prüfen und korrigieren. Anschließend importierst du das überarbeitete Modell erneut in DIALux.

Das betrifft nicht nur ein bestimmtes Dateiformat. Falsch ausgerichtete Flächen kommen erfahrungsgemäß häufiger bei 3DS-Modellen vor, können aber grundsätzlich bei allen dreiecksbasierten Formaten auftreten, auch bei IFC-Modellen.

Demnächst verfügbar: Über 250 neue 3D-Objekte für DIALux

Vom passenden Möbelstück bis zum Baum vor dem Gebäude: Deine Projekte bekommen bald neue Gestaltungsmöglichkeiten. Wir erweitern die DIALux Objektdatenbank um mehr als 250 neue 3D-Objekte – darunter Möbel, verschiedene Bäume, Fassadenelemente und Autos.

Ob du Innenräume einrichtest, Fassaden ergänzt oder Außenanlagen mit Bäumen und parkenden Fahrzeugen gestaltest: Freu dich auf mehr Auswahl, um deine Ideen in DIALux sichtbar zu machen.

Die neue Kollektion wurde von Sumaiya Eliyaz, DIALux-Trainerin und Lichtplanerin, speziell für DIALux erstellt. Wir informieren dich rechtzeitig, sobald die neuen Objekte verfügbar sind.